Manchmal schmeckt Heimat nach Miso, manchmal nach Rösti. Für Takao gehört beides zusammen, und genau das ist die Pointe seiner Geschichte.
Sein Weg führte den findigen Koch des LaSalle vom Aargau nach Zürich, weiter nach Kyoto und schliesslich zurück in die Schweiz, in die Arme einer gewissen Isabell. Fast eine Heldenreise, wie sie sich sonst nur Manga-Zeichner ausdenken. Nur dass am Ende keine Prophezeiung wartet, sondern eine Carbonara, die italienische Gäste vermutlich pikiert die Augenbraue heben lässt.
Aus den beiden Namen entstand TAKISI: Takao und Isabell, in Kanji hübsch verpackt als «mit viel Freude auf dem Weg zum Ziel». Was, seien wir ehrlich, auch als Beschreibung für die Parkplatzsuche vorm LaSalle durchginge.
Diese Haltung prägt seine Küche: japanische Wurzeln, Schweizer Bodenhaftung, ein roter Familienstempel im Logo und eine Mutter, die selbstverständlich mit anpackt. Sei Gast, als wärst du zuhause. Die Schuhe darf man anlassen.